Wenn Fantasie Form annimmt

Von unerschöpflicher Fantasie beflügelt, inspiriert durch Musik, erfindet Beate Kuhn ihre plastischen Arbeiten. Über die Jahrzehnte hat sie sich ein Werk erschaffen, das im Vergleich zu zeitgenössischen Tendenzen schräg in der aktuellen Kunstlandschaft steht und deshalb wiederum ganz aktuell erscheint. Ihre Kreationen sind Ausdruck einer grossen gestalterischen Ungebundenheit und formalen Freiheit. Sie gibt dem Eigenwilligen, dem Exzentrischen in der Kunst eine Stimme.

Weit öffnet sich ein Tor zu einem Wundergarten der Fantasie, zu einem Reich von bizarren Pflanzengebilden und Organismen, wie sie die Wirklichkeit nicht kennt. Zwar hat Beate Kuhn ihre schöpferischen Impulse der uns vertrauten Natur und Welt der Töne abgelauscht, aber sie erfindet noch nie Da-gewesenes, nur im Bereich des Fantastischen Existierendes. Über die persönliche Kreativität der Künstlerin hinaus verweisen die Werke auch auf die Schöpfung ganz allgemein.
Multiple 2009