No idea

Matthias Rüegg (*1968) widmet seine Ausstellung in der Kunsthalle Wil der Problematik des Kunstwollens, beim Visavis einen Widerhaken zu setzen und mit einem Werk in produktiver Erinnerung zu bleiben. Rüeggs Inszenierung umkreist in knappen Voten, die sich als eine Art Deklamationsbarrikade den Besucherinnen und Besuchern entgegenstellen, die Suche nach Gehalt und Legitimation künstlerischen Tuns.

Rüegg schreibt der Kunsthalle Gedanken ein, die seinen Prozess von der ersten Begegnung mit den Räumen bis zur Realisation erahnen lassen. In grossen Lettern prangen seine Phrasen an Gestellen, verschmelzen farblich mit den umgebenden Wänden, wirken wie ein optisches Raunen.

kuenstlerarchiv.ch/matthiasrueegg