Modern Ruins

Schillernd, schimmernd und je nach Lichteinfall irisierend präsentieren sich die aus eleganten schlichten Säulen bestehenden «Modern Ruins» von Philippe Winninger (*1956, Marseille). Der in Zürich lebende Künstler bedient sich des Unscheinbaren – 1-dl-Plastikbecher sind die Bausteine seiner Objekte. Und er bedient sich gleichzeitig auch des Unfassbaren: Luft, Licht und Leere bezieht er in seine fragilen und doch monumental anmutenden Installationen ein. Diese faszinieren nicht nur durch ihre bestechende Ästhetik, sondern auch durch das flirrende Dazwischen, das Transzendentes erahnen lässt.

1) Eingemachte Lamentationen
2) Konservierung der traumversunkenen Abwesenheiten
3) Tränenfelder-Agonie
4) Dunkle Konstellation verdünnter Delikatessen
5) Zersetzung reisender Lücken
6) Schwindende Ecken versinken
7) Querschnitt unergründlicher Quellen

philippewinninger.allyou.net