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my Body
my Place
Nesa Gschwend lässt ihre physische Wahrnehmung zum Brennglas für
das Fremde werden. Während ihres mehr-monatigen Aufenthalts in
der Pilgerstadt Varanasi 2009 tauchte die Künstlerin ein in die
von extremen Gegensätzen geprägte Welt des indischen Subkontinents.
Die Irritation und Faszination, welche ihr die Berührung mit dem
oft Unverständlichen bescherte, liess sie noch vor Ort in ihr künstlerisches
Gestalten einfliessen und schuf performative, filmische wie zeichnerische
Werke von grosser Intensität und Dichte. Dreh und Angelpunkt allen
Tuns und Schaffens ist der Körper der Künstlerin, der als
Akteur oder als Projektionsfläche, als Störfaktor oder als
Antenne im Einsatz steht.
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