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Der in
Frauenfeld lebende Künstler Mark Huber setzt sich in der für
die Kunsthalle Wil geschaffenen Serie second room mit dem physikalischen
Phänomen von Spiegelungen und Reflexionen auseinander. Sein erforschender
Bick eruiert die ortsspezifischen Gegebenheiten und lässt das Beobachtete
vielschichtig in seiner Malerei aufscheinen: Erkundete wie fiktive Lichteffekte
komponiert er als sich überlagernde Ebenen zu atmosphärischen
Bildern. In seinem Ausstellungskonzept präsentiert er seine Variationen
von Raumerscheinungen sowohl zweidimensional in seinen quadratischen
Gemälden als auch in einer begehbaren Bild-Raum-Installation. Auf
diese Weise entsteht für Betrachterinnen und Betrachter ein spannungsreicher
Dialog zwischen dem imaginären "zweiten" Raum der Bilder,
der Mise-en-scène und der statischen Raumhülle.
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